Faszinierende Welt der Faszien = Bindegewebe

Ein Schmerz ist nicht gleich ein Schmerz und die Suche nach den Ursachen stellt sich häufig als besonders mühsam und langwierig dar.

Ging man bisher von klassischen Zuordnungen zu Schmerzen aus: Arthrose in den Gelenken, Bandscheibenvorfall-, vorwölbung-, abnutzung, Verspannung in der Muskulatur …, so wurden diese Faktoren mittlerweile durch den Faktor "Faszienverklebung" erweitert.

Das Faszien= Bindegewebe gewinnt immer mehr an Bedeutung, da es bis zu 6x soviel Nervenendungen beherbergt als anderes Gewebe und bisher nicht effektiv untersucht werden konnte. Das heißt, die Schmerzempfindlichkeit ist um diesen Faktor höher als z.B. Muskelgewebe. Zahlreiche Beschwerden, die nicht zuzuordnen waren, haben anscheinend ihre Ursache im verklebten Bindegewebe.

Der Grund, warum Fasziengewebe verklebt, ist vielfältig. Zunächst sollte man wissen, das dieses Gewebe als "Lagerstätte" für zuviel Säure im Blut dient. Das bedeutet, dass ein Zuviel an Säure, die durch Fehlernährung und Stress entsteht, im Bindegewebe "zwischengeparkt" wird, um es bei "säureärmeren" Gelegenheiten wieder aus dem Körper auszuschwemmen. Bleibt der Stress und/ oder die Fehlernährung bestehen, werden die Depots voller und voller, was zur Verdickung und Verklebung an ausgesuchten Stellen führt.
Ein weiterer Faktor ist zu geringe Bewegung. Da das Fasziengewebe in erster Linie aus Wasser besteht, will dieses "in Bewegung" gehalten werden. Somit wird "altes Wasser" über Muskelspannung hinausgedrückt und mit "frischem Wasser" automatisch neu gefüllt. Bildlich kann man sich in der Natur den Unterschied zwischen einem "Wassertümpel", dessen Wasser keine Auffrischung erfährt, und einem fließenden Bach vorstellen.

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Faszienbehandlung als Therapie und Faszientraining als therapeutisches Training